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Vom Straßenlauf zum Bergmarathon – Erster Eindruck zum Traunsee Bergmarathon

Berglauf? Ha, kein Problem. Naja, eigentlich bin ich ja Straßenläufer und mit den Trainingsorten Wien und Graz nicht gerade von Bergen umgeben. Schon im letzten Jahr hat es mich auf den Berg zum Drei Zinnen Lauf in Südtirol gezogen. Dieses Jahr war eigentlich kein Berglauf geplant. Aber nun kommt es recht spontan doch anders als gedacht. Im Juli steht der Traunsee Bergmarathon an. Ich habe mich als Einstieg für die kürzere Variante von Ebensee nach Gmunden entschieden. Immerhin noch immer 34km mit 2000 Höhenmetern. 

Nicht ohne meinen Laufrucksack

 

Doch was ist eigentlich dran an der Faszination Berglauf?

Flach laufen kann doch jeder. Mein erster Lauf auf den Berg war der Großglockner Berglauf. Flach weg und dann ziemlich steil bergauf. Mein Fehler damals. Ich bin viel zu schnell losgelaufen und musste dann nach den ersten Metern auf dem Berg einsehen, dass Berglauf nicht Straßenlauf ist. Spezifisches Training ist notwendig, um im Gelände zurecht zu kommen und die Performance von der Straße auch auf die schroffe Umgebung am Berg umzulegen. Daher habe ich mir in der Region um den Traunsee schon mal vorab ein Bild gemacht.

 

Erste Besichtigung vor Ort

Landschaftlich ist die Region ziemlich beeindruckend. Der Traunstein ist mit 1.691m zwar kein Riese, aber dennoch ziemlich anspruchsvoll, vor allem wenn man ihn laufen soll.

Auf der Webseite wird der Lauf ´Rund um den Traunsee´ wie folgt beschrieben:

„Wem ein normaler Straßenmarathon mit rund 42,2 Kilometern noch nicht genug ist, der kann sich beim Bergmarathon rund um den Traumsee austoben. Gut 70 Kilometer und 4500 Höhenmeter sind bei der Gesamtstrecke zu bewältigen, und das teilweise auf alpinen und ausgesetzten Steigen.“

Ich würde meinen, anspruchsvoll, nicht zu unterschätzen und mit Respekt zu behandeln!

 

Und wie soll ich mich vorbereiten?

Meine Erkenntnisse aus den bisherigen kürzeren Bergläufen sind, dass man vor allem beim Berglauf das Anfangstempo sehr moderat wählen sollte. Eine spezifische Vorbereitung mit einigen Höhenmetern macht absolut Sinn, um die Ausdauerleistungsfähigkeit vom Flachen auch auf den Berg zu übertragen. Daher werden nach dem Marathon in London vermehrt Höhenmeter eingelegt. Teilweise direkt in der Region um den Traunsee, teilweise auf den Schöckl, dem Hausberg von Graz. Auch die Technik muss geschult sein. Bergabpassagen sind technisch sehr anspruchsvolle Abschnitte im Rennen, die auf Grund der Müdigkeit sehr schnell zum Verhängnis werden können. Auch ist ein Berglauf mit 34km Länge und 2000 Höhenmetern nicht mit einem Marathon im Flachen zu vergleichen. Die Höhenmeter verlängern die Wettkampfdauer deutlich. Daher muss das Training auch darauf ausgerichtet werden und die Grundlagenausdauer mit Belastungen über drei Stunden steht im Mittelpunkt. Die Verbesserung dieser werde ich auf Grund des bevorstehenden Ironmans in Estland, aber mit dem Rennrad angehen.

Blick auf den Traunsee – ob nach dem Bergmarathon ein Abkühlung notwendig ist?

Facts Traunsee Bergmarathon

Start: 6.7.2019, 3Uhr

3 Bewerbe: Gmunden – Gmunden (70km, 4500 hm), Gmunden – Ebensee (34km , 2500 hm), Ebensee – Gmunden (34km, 2000 hm)

Webseite: www.bergmarathon.at

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